Lesung auf dem Literaturkanal Augsburg

Die Lesung

Rebecca Ahlen liest aus ihrem Roman „Die Farbe des Saris“ vor.

Die Lesung findet  am 21 Juni 2020 um 19 Uhr auf dem Literaturkanal Augsburg auf Facebook statt.

Link zur Lesung: https://www.facebook.com/Literaturkanal-Augsburg-112278643745471/

 

Um was es geht

Indische Hochzeiten, ein Gewürzmarkt, Saris in allen Farben, ein Aussteigerdorf und Bianca, die bei ihrer Ankunft erkennt, dass es gar nicht nach Bollywood aussieht.

Sie hätte sich besser informieren sollen, als sie die Stelle an einer Berufsschule in Südindien annahm.

Eine Priese Missverständnisse, eine Liebesromanze, Situationskomik und ganz viel Indien und fertig ist er Indien-Roman „Die Farbe des Saris“.

Mehr zum Buch und zu mir

Buchlink: https://www.amazon.de/Die-Farbe-Saris-Rebecca-Ahlen/dp/109594553X/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Die+Farbe+des+Saris&qid=1564533412&s=gateway&sr=8-1

Webseite: Www.kultur-flieger.de

Facebook: https://www.facebook.com/rebecca.autorin

Instagram: https://www.instagram.com/rebecca_kulturflieger/

Twitter: https://twitter.com/kulturflieger

Ein Lebenszeichen

Seit einigen Monaten ist es um mich ruhig geworden. Auf meinem Blog Kulturflieger und bei den Schreibern und Sammlern habe ich seit November 2019 nichts mehr veröffentlicht.
Das heißt allerdings nicht, dass ich das Schreiben aufgegeben habe. Nein! Es ist genau das Gegenteil der Fall und ich möchte euch auf den neusten Stand bringen, wie ich mein letztes halbes Jahr verbracht habe.

 

Die letzten Monate

Wie ihr wisst, war ich 2019 auf Weltreise. Ich habe darüber umfangreich auf dem Kulturflieger und den Sozialen Medien berichtet. Auf meinem Weg kam ich an Neuseeland vorbei und es haben sich neue Möglichkeiten für mich aufgetan. Bevor ich jedoch diese Möglichkeiten wahrnehmen wollte, verbrachte ich den September und Oktober 2019 in Deutschland. Ich tauschte mich mit den Schreibern und Sammlern über unser neues Projekt aus und ich stellte meinen Indienroman “Die Farbe des Saris” bei der Frankfurter Buchmesse vor. Kurz nach der Messe packte ich meine sieben Sachen und zog mit Sack und Pack nach Neuseeland. Die Onlinebuchmesse für November hatte ich vorher vorbereitet, deswegen konnte ich dafür noch für euch präsent sein, aber schon danach versank ich in dem Berg der Auswanderung.
Arbeitsgenehmigungen für Neuseeland klären,
Bankkonto eröffnen und Steuernummer beantragen,
für Jobs bewerben,
Vorstellungsgespräche,
sich an die Arbeitsmentalität der Kiwis gewöhnen,
Arbeitskleidung kaufen, bis der Container mit meinen Sachen ankommt,
den Container in Empfang nehmen und auspacken, was in das kleine Haus passt,
auf die Suche gehen für ein größeres Haus.
und einen neuen Freundeskreis aufbauen, sind nur einige Dinge, die mich beschäftigten.

Doch zwischendurch fand ich immer wieder Zeit, mich meinen Schreibprojekten zu widmen.

 

Die Schreibprojekte

Die Anthologie der Schreiber und Sammler

Die Schreiber und Sammler arbeiten zusammen an einer Anthologie, die dieses Jahr veröffentlicht wird. Die Aufgabe ist eine Geschichte zu schreiben, die von zwei Welten handelt und einen Blitz enthält. Ich habe mich für etwas Lustiges entschieden und eine Geschichte über Himmel und die Hölle geschrieben. Meine Geschichte ist schon seit einigen Monaten in der Rohfassung fertig. Während meines Umzuges war sie bei meinen Testlesern. Irgendwann vor Weihnachten überarbeitet ich sie und im Januar schickte ich sie zu meiner Lektorin Katharina Maier. Wenige Wochen später bekam ich die Kommentare von ihr und nun bin ich dabei meiner Geschichte einen letzten Schliff zu geben.

 

Mein Buchprojekt zum Thema Glück

Mehr Zeit habe ich an meinem nächsten Buch verbracht. Vor einigen Monaten habe ich auf Kulturflieger und bei den Schreiber und Sammlern über mein Sachbuchprojekt zum Thema Glück berichtet. Die Idee dazu kam auf meiner Weltreise. Ich fragte mich, warum ich glücklich war, obwohl ich keine Wohnung hatte, alleine unterwegs war, keinen Job hatte und mein Konto jeden Monat weniger Geld anzeigte. Ich sprach mit anderen Reisenden und erkannte, dass es ihnen genau so ging. Also fing ich an zu ergründen was Glück bedeutet und wie auch andere glücklich und zufrieden werden können mit dem Glückwerkzeug Reisen.
Der erste Entwurf für mein Buch entstand noch während der Weltreise. Nach meinem Umzug nach Neuseeland überarbeitet ich die Kapitel und schärfte meine Aussagen. Seit wenigen Tagen ist das Glückbuch bei meiner Lektorin für einen ersten Durchlauf. Es ist eine spannende Zeit für mich, weil nun das erste Mal eine weitere Person das Manuskript durchließt und ihre Meinung dazu bildet. Nach dem Lektorat kommen weitere Aufgaben auf mich zu. Ich werde das Manuskript erneut überarbeiten, meine Skizzen im Text von einem Profi zeichnen lassen, das Cover bei einer Grafikdesignerin in Auftrag geben, das Manuskript erneut zwei Runden ins Lektorat und Korrektorat schicken und danach das Buch Layouten.
Wie ihr seht, es wird mir 2020 nicht langweilig.
Wenn alles klappt wie ich und die Schreiber und Sammler es geplant haben, dann könnt ihr euch dieses Jahr auf die gemeinsame Anthologie der Schreiber und Sammler freuen und Ende 2020 oder Anfang 2021 mein Buch über Glück in den Händen halten.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

 

Siehe mehr über das Buchprojekt über Glück

Reisen inspiriert

 

#OBM2019 – Die Schreibsackgasse

Es war nie mein Plan ein Buch zu schreiben. Es war eher ein Gefühl wie „Ja, ein Buch wäre nett.“ Aber ich habe mich nie hingesetzt, um an einer Idee zu feilen oder Kurzgeschichten zu schreiben.
2015 jedoch entdeckte ich, dass mir ein Fachbuch für die Ingenieurswissenschaften fehlte. Ich entschied mich kurzerhand das Thema selbst in die Hand zu nehmen und schrieb innerhalb weniger Wochen 500 Seiten runter. Doch ich merkte, dass ich ohne roten Faden arbeitete. An einigen Stellen war ich zu detailliert und an anderen zu oberflächlich. Ich hatte mich mit dem Projekt übernommen und es in eine Sackgasse manövriert.
Doch ich wollte nicht aufgeben, denn mir war klar, dass dieses Buch geschrieben werden muss. So meldete ich mich in einer Schreibgruppe an und lernte, wie man Bücher schreibt. Ich schrieb meinen ersten Roman „Die Farbe des Saris“. Jedoch ist ein Roman ganz anders aufgebaut als ein Fachbuch. Ich war einen Schritt näher gekommen, aber traute mich immer noch nicht an das riesige Projekt. Stattdessen hatte ich die Idee für ein Sachbuch, das überschaubarer im Inhalt war, und ich machte mich daran. Nächstes Jahr wird mein Sachbuch über Glück heraus kommen. Wieder ein Schritt in Richtung Fachbuch.
Theoretisch kann ich mich nächstes Jahr an mein ursprüngliches Projekt setzten und es fertig schreiben. Aber mir brennt es in den Fingern, weil ich dieses Jahr intensiv an dem Plot einer Low-Fantasy-Reihe gearbeitet habe.
Das Fachbuch wird mein persönlicher Mount Everest und es motiviert mich in meinen aktuellen Projekten, das große Ziel vor mir zu sehen.

#OBM2019 – Reisen und Schreiben

Reisen und Schreiben passen sehr gut zusammen.

Wenn man mehrere Monate unterwegs ist, kann man nicht jeden Tag Sehenswürdigkeiten besuchen. Zumindest kann ich es nicht. Immer wieder brauche ich Ruhetage, um zu verarbeiten was ich gesehen und wen ich kennengelernt habe.

In dieser Zeit schnappe ich mir meinen Rechner und setzte mich in ein Café. Dort entstehen meine Blogpost – vielleicht aus einer Begebenheit, die ich am Vormittag gemacht habe. Ich schreibe an meinem nächsten Buch. Oder ich lerne wieder jemanden kennen und höre seine Geschichten.

Reisen inspiriert mich. Ich schreibe, was ich sehe, erlebe und höre. Dann setzte ich die Rebecca-Brille auf und schreibe eine neue Geschichte daraus.
Das Schreiben gibt mir Ruhe und Struktur beim Reisen.

#OBM2019 – Genre-Mix

Mein erstes Buch ist ein Frauenroman, mein zweites ein Sachbuch und das nächste wird eine Utopie im Fantasy Genre.
Natürlich wäre es besser in einem Genre zu bleiben, aber ich möchte Schreiben worauf ich Lust habe. Deswegen ist Selfpublishing für mich ideal. Während meinen Reisen erlebe ich so viele unterschiedliche Geschichten, die nicht alle in ein Genre gequetscht werden können.
Die Herausforderung dabei ist, dass jedes Genre seine eigenen Regeln hat. Mit meiner Lektorin habe ich viel an meinem Roman »Die Farbe des Saris« gefeilt, bis er die Atmosphäre Indiens und die Entwicklung meiner Hauptcharaktere rübergebracht hatte. Bei dem Sachbuch, das ich momentan schreibe, gelten ganz andere Regeln. Jedes Kapitel muss so aufgebaut sein, das der Leser mitten rein blättert und verstehen würde, um was es geht. Das ist bei einem Roman natürlich anders.
Mir gefällt dieser Genremix, denn so lerne ich durch jedes Buch dazu. Und da ich ein sehr neugieriger Mensch bin, genieße ich die Entwicklung jedes Buches.

#OBM2019 – Wie es zu „Die Farbe des Saris“ kam

Im Mai 2019 habe ich meinen Indien-Roman »Die Farbe des Saris« veröffentlicht. Die Idee dazu kam vor 8 Jahren, als ich selbst in Indien lebte und arbeitet.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nie ein Buch geschrieben. Ich hatte mich nicht mal an Kurzgeschichten versucht. Aber ich verspürte den Drang, auch anderen von der wundervollen Welt Indiens zu erzählen. Denn jeder von uns hat Bilder im Kopf, wie Indien aussehen kann. Auch bei mir war das so, als ich den Job in einem Dorf im Süden Indiens annahm. Ich dachte damals, das ich durch Freundlichkeit und Geduld mit der neuen Kultur klar kommen würde. Doch ich hatte mich geirrt.
Mit diesem Roman taucht ihr in die indische Kultur ein. In ihre einmalige Farbenpracht, aber auch in die Missverständnisse zwischen den Welten. Einen Teil von meinem Alltag und einige besondere Szenen, die ich erlebt habe, habe ich in die Geschichte von Bianca zurück zum Leben erweckt. Genau wie ich damals, reist sie nach Indien und stellt sich der Herausforderung und der Magie Indiens.

#OBM2019 – Weltreisende und Autorin

Ich bin schon vorher viel gereist, aber vor einem Jahr startete ich eine Weltreise, um mich anderen Kulturen und dem Schreiben zu widmen. Es lag nahe über die Welt zu schreiben. Durch meine Reisen wurde ich zu einem Blog, Geschichten aus dem Alltag anderer Ländern und einem Roman inspiriert. Immer stehen Kulturunterschiede, das Reisen oder der Weg zu dir Selbst im Fokus, eingepackt in Geschichten aus fernen Ländern.

Der Blog

Interessierst du dich für Geschichten aus der Welt? Dann schaue auf meiner Seite Kultur-Flieger.de vorbei.

Dort erfährst du, wie Distanzen in Nepal geschätzt werden.
Zeige dir, was man in Neuseeland zum Frühstück bekommt.
Warum vor jedem Baubeginn, eine Zeremonie in Indien durchgeführt werden muss.
Was passiert, wenn man auf den Cook Islands seine Schweine frei herumlaufen lässt.
Warum man an Silvester in Peru gelbe Unterwäsche trägt.
Oder wie ein Missverständnis in Myanmar zu naßen Schuhen führen kann.

Es geht mir nicht darum mit dem Zeigefinger auf die Unterschiede zu deuten, sondern ich möchte, dass wir Menschen uns näher kommen, uns verstehen und uns akzeptieren. Ich möchte euch neugierig auf andere Lebensweisen und Ideale machen. Mit kleinen Geschichten, die euch einen Einblick in eine andere Welt geben.
Dadurch lernt ihr nicht nur etwas über die andern, sondern gleichzeitig etwas über euch selbst und eure Wertvorstellungen.

 

Letzte Woche bin ich nach Neuseeland gezogen. Ich weiß noch nicht wie lange ich hier bleiben werden. Aber ich möchte mich hier für einige Monate oder Jahre nieder lassen und über spannende Geschichten von der anderen Seite der Welt berichten.

Der Roman

Ich möchte meinen Lesern aber auch die Möglichkeit geben, tiefer in eine Kultur einzutauchen. Deswegen habe ich den Roman „Die Farbe des Saris“ geschrieben.

 

Indische Hochzeiten, ein Gewürzmarkt,

Saris in allen Farben ,

ein Hippydorf

und Bianca, die bei ihrer Ankunft erkennt,

dass es gar nicht nach Bollywood aussieht.

 

Die Gruppe

Es gibt auch die Möglichkeit dich aktiv mit anderen über das Reisen auszutauschen. Dafür habe ich die Facebookgruppe »Kulturreisende« gegründet. Dort kannst du die Geschichten von anderen Reisenden lesen oder selbst deine Entdeckungen über Kulturunterschiede aus anderen Ländern teilen.

Frankfurter Buchmesse 2019

Ein perfekter Tag

Der Traum eines jeden Autors: Das eigene Buch auf der Frankfurter Buchmesse.

Für mich wurde er dieses Jahr Wirklichkeit. In Halle 3.0 war mein Indien-Roman »Die Farbe des Saris« beim Selfpublisher Verband ausgestellt.

Ich kam bereits früh auf der Buchmesse an, weil ich es kaum erwarten konnte, mein Buch am Stand zu sehen.
Es war schon ein unglaubliches Gefühl, als ich meinen Debütroman veröffentlichte. Aber dieser Glücksmoment wurde nochmal übertroffen, als ich mein Buch zwischen den anderen Büchern im Regal entdeckte.
So fühlt sich Stolz an.
So fühlt sich Glückseligkeit an.
Dieser Moment gehörte mir alleine und ich stand in der Masse der Besucher und genoss den Augenblick.

Doch die Highlights gingen für mich an dem Tag weiter. Es wurde so viel angeboten auf der Messe. Ich besuchte einige Vorträge übers Schreiben und Veröffentlichen. Sprach mit Verlagen und tauschte mich mit anderen Autoren aus.
Gegen Mittag traf ich mich mit einigen Autoren aus meiner Augsburger Schreibgruppe Schreiberundsammler.de, um bei einem Tee über die verschiedenen Stände und Veranstaltungen zu reden.

Gekrönt wurde der Tag mit einem Zeitungsartikel über mich und meinem Buch, im Höchster Kreisblatt, einer lokalen Frankfurter Tageszeitung.

 

Verpasst nicht die Onlinebuchmesse

am 06-10. Nov 2019

Buchmessen

Buchmessen

Der Herbst steht vor der Tür und wenn die Blätter langsam von den Bäumen fallen freuen sich die Bücherwürmer, denn die Buchmessen stehen vor der Tür.

Auch ich werde dieses Jahr auf zwei Buchmessen vertreten sein; auf der Frankfurter Buchmesse und auf der Online Buchmesse.

Ich würde mich sehr über einen Besuch von euch freuen.

 

Frankfurter Buchmesse 16 bis 20.Oktober 2019

In der Halle 3.0 am Stand G1 ist mein Buch „Die Farbe des Saris“ beim Selfpublisher Verband ausgestellt.

Schaut doch mal vorbei und schmöckert in dem Indien-Roman. Auch ich werde am 19.10.2019 dort sein.

 

Onlinebuchmesse 06 bis 10. November 2019

Zum zweiten Mal findet die Onlinebuchmesse statt. Und dieses Mal bin ich auch dabei.

Wie diese Messe funktioniert und wo ihr mich findet, erkläre ich euch jetzt.

Über die Sozialen Netzwerke könnt ihr mit dem #OBM19 oder über die Webseite https://www.onlinebuchmesse.de/ sehen, welche Aussteller es gibt. Wie bei einer Präsentmesse wie in Frankfurt oder Leipzig gibt es Aussteller, Lesungen, Meet&Greets und natürlich viele Bücher. In den verschiedenen Hallen findet ihr die Aussteller. Mit dem passenden Hashtag auf den sozialen Netzwerken könnt ihr einer Gruppe oder mehreren Folgen. Die Autoren sind nochmal in Genres unterteilt.

 

Autoren: #OBM2019Halle1

Verlage: #OBM2019Halle2

Dienstleiter: #OBM2019Halle3

Blogger: #OBM2019Halle4

 

Fanatsy: #OBM2019Halle1.1

Liebe: #OBM2019Halle1.2

Krimi-/Thriller: #OBM2019Halle1.3

Kinder-/Jugendbuch: #OBM2019Halle1.4

Science-Fiction : #OBM2019Halle1.5

Young Adult : #OBM2019Halle1.6

Weitere: #OBM2019Halle1.7

 

Wenn ihr also nach mir Ausschau haltet, findet ihr mich auf Twitter, Instagram und Facebook mit dem Hashtag #OBM2019Halle1.2 oder direkt auf meinen Accounts.

 

Am 06.11.2019 geht es los. Am ersten Tag stellen sich die Autoren vor. Am 07.11 werden die Bücher vorgestellt, am 08.11 Hintergründe zu den einzelnen Genres, am 09.11erzählt jeder Autor sieben Fakten über sich und seine Geschichte und am 10.11 gibt es Outtakes aus dem Alltag.

Also seit gespannt und schaut vorbei. Es gibt viel zu entdecken!

 

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Die Welt ist voller Geschichten

Vorher habe ich Dokumentationen im Fernsehen als Fenster zur Welt genutzt. Aber seitdem ich mich hinaus gewagt habe, auf Weltreise gegangen bin, finde ich Geschichten an jeder Ecke.
Ich möchte euch mitnehmen auf meine Reise, wie ich mein aktuelles Buch entwickle und schreibe.

Ich saß am Frühstückstisch meines Hotels in Kathmandu. Der Kellner trug eine dicke Daunenjacke, obwohl es in dem Garten sonnig und warm war, als er zwei Spiegeleier mit Toast vor mir abstellte. Ich war alleine, denn meine zwei Mitreisenden lagen noch im Bett. Das war kein Wunder, denn erst Tag zuvor waren wir von unserer langen Wanderung um den Annapurna mit einer anstrengenden Busreise zurück in Kathmandu angekommen. Wir genossen es wieder im warmen Teil von Nepal zu sein und in bequemen Betten zu liegen, die auf den Wanderhütten eher spärlich gesät. Meine Muskeln waren müde von der langen Wanderung, aber ich fühlte mich wohl. Langsam blätterte der Stress von mir ab, den ich noch 3 Wochen vorher verspürt hatte, als die Weltreise begann. Ich saß da und lauschte dem Klimpern der Melodie aus dem Lautsprecher, und fühlte mich wohl – Stolz – glücklich.

Woran lag das?

Ich hatte keinen Job mehr. Keine Wohnung. Und ich saß alleine beim Frühstück.
Lag das am Reisen? An der Freiheit, die ich genoss? Oder an dem, was ich über mich in den letzten Wochen auf der Wanderung gelernt hatte?
Ich wollte mehr darüber erfahren und sprach meine Freundinnen darauf an, als sie eine Stunde später im Hotelgarten auftauchten. Wir kamen zu dem gleichen Entschluss. Wir waren glücklich!

Am nächsten Tag kaufte ich mir ein Notizbuch und interviewte alle Reisenden, die ich in den folgenden Wochen traf. Darunter waren Menschen aus allen Nationen, teilweise für wenige Tage weg von zu Hause oder seit Monaten auf Tour. Jeder sprach von Glück und Glückseligkeit und beschrieb was ihn oder sie glücklich machte. Wir alle hatten unterschiedliche Geschichten, aber im Kern waren wir alle auf den Spuren des Glücks.

Ich beschloss, ein Buch darüber zu schreiben.

3 Monate hatte ich Reisende interviewt, als ich auf Bali landete und in einem Coworking Space andere Leute fand, die sich intensiv mit dem Thema Glück auseinandergesetzt hatten. Während dieser Gesprächen bildete sich ein roter Faden für das Buch in meinem Kopf und ich nahm die Impulse mit, um weiter zu recherchieren. Warum sind wir Deutsche unzufrieden? Und was macht uns glücklich? In den vier Wochen auf Bali legte ich die Kapitel des Buches fest.
Nach Indonesien flog ich nach Australien. Es war die richtige Zeit eine Woche in der riesigen Bibliothek in Melbourne andere Bücher über Glück zu finden und zu lesen. Vor allem der Dalai Lama inspirierte mich und ich verbrachte Stunden, um seine Worte mit meinen Ideen zu synchronisieren. Nach Bali eine inspirierende Zeit.

    

Ich war bereit für den ersten Entwurf. In Tasmanien reiste ich in einem Camper Van um die Insel und ich schrieb jeden Abend. Als ich nach Neuseeland flog, war ich mit der ersten Niederschrift fertig und ich ließ das Glücksbuch für einige Wochen ruhen.

Ich traf mehr Reisende auf den Cook Island und in Fidschi, unterhielt mich mit ihnen und festigte meine Idee. Zurück in Neuseeland gab ich mir die Zeit, um das Buch zu überarbeiten. Jeden Tag verbrachte ich in der Bücherei, lass andere Glücksbücher und feilte an der Kapitelaufteilung und dem Kontext. In der Zwischenzeit bildete sich die Idee für das Cover in meinem Kopf und ich passte die Schreibweise an den neuen Charakter des Buches an.

Mein Buch über Glück ist noch nicht fertig. Und ich habe auch noch keinen Titel. Aber ich sehe wie es täglich in meinem Kopf oder auf dem Laptop reift. Bei jedem Schritt habe ich so viel über mich und das Glück gelernt. Und ich freue mich auf die nächsten Monate, in denen ich weiterhin an dem Buch arbeite, bis ich sage … Fertig.

 

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