Schreibworkshop

Im August nahm ich an einem Krimi Schreibworkshop teil. Ich hatte mich vorher schon intensive mit dem Thema beschäftigt und erst wenige Tage vorher einen Krimi veröffentlicht. Also warum sollte ich mich zu dem Workshop anmelden und auch noch Geld dafür bezahlen?

Ich liebe es mich mit anderen Autoren auszutauschen. Bei einem Workshop kommen Autoren zusammen, die sich normalerweise in ihren 4 Wänden verstecken oder unbemerkt in der Ecke eines Cafés sitzen. Es gibt mir die Chance andere Autoren kennenzulernen. Wir tauschen uns aus über unsere Buchideen, wie wir unsere Bücher veröffentlichen oder vermarkten und welche Problem wir lösen müssen.
Aber auch beim Thema Krimi habe ich einiges gelernt. Das Schreiben ist sehr umfangreich und vielseitig. Es gibt kein richtig oder falsch. Die Erfahrungen eines anderen Autors gibt mir neue Optionen.

Wie ich zum Schreiben kam

Es war nie mein Plan ein Buch zu schreiben. Es war eher ein Gefühl wie „Ja, ein Buch wäre nett.“ Aber ich habe mich nie hingesetzt, um an einer Idee zu feilen oder Kurzgeschichten zu schreiben.


2015 jedoch entdeckte ich, dass mir ein Fachbuch für die Ingenieurswissenschaften fehlte. Ich entschied mich kurzerhand das Thema selbst in die Hand zu nehmen und schrieb innerhalb weniger Wochen 500 Seiten runter. Doch ich merkte, dass ich ohne roten Faden arbeitete. An einigen Stellen war ich zu detailliert und an anderen zu oberflächlich. Ich hatte mich mit dem Projekt übernommen und es in eine Sackgasse manövriert.

Nicht aufgeben

Doch ich wollte nicht aufgeben, denn mir war klar, dass dieses Buch geschrieben werden muss. So meldete ich mich in einer Schreibgruppe an und lernte, wie man Bücher schreibt. Ich schrieb meinen ersten Roman „Die Farbe des Saris“.
Durch die Schreibgruppe gründeten wir die Schreiber und Sammler. Wir entschieden uns eine Anthologie zusammen zu veröffentlichen. Also schrieb ich eine Geschichte dafür. Weil ich zu dem Zeitpunkt bereits in Neuseeland lebte, lag es nahe meine zwei Geschichten zu übersetzten und ebenfalls zu veröffentlichen.

Inspiration

Die Schreibgruppe und auch meine Weltreise haben mich inspiriert und ein Feuer in mir entfacht. Ideen für Bücher fliegen mir nur zu und ich komme nicht hinterher sie zu schreiben. Ich sammel meine Ideen in Notizbüchern. Die Ideen mit Potenzial für ein Buch kommen in eine Liste. Und anhand dieser Liste entscheide ich, welches Buch ich als nächstes Schreibe. Dabei kann es sein, dass ich mehrere Projekte gleichzeitig laufen habe. Ein Manuskript ist fertig, aber ich warte auf die Illustrationen. Ein Buch ist beim Lektor. Und bei einem weiteren Projekt schreibe ich am ersten Entwurf. Dabei lasse ich mich immer von meinem Gefühl leiten. Ich arbeite an dem Projekt auf das ich am meisten Lust habe.
Mein Ingenieurbuch steht auch noch auf der Liste. Und es wird eine Zeit geben, an dem es bei mir wieder auf die oberste Priorität rutscht. Momentan bin ich einfach nur Dankbar, dass es für mich der Anreiz war das Schreiben für mich zu entdecken.

Nach langer Zeit reisen

Vor der Pandemie bin ich viel gereist. 4 Urlaube im Jahr und dann die Weltreise. Reisen war mein Alltag und wenn ich mal länger als ein paar Monate nicht in einem Flugzeug saß oder keine Reise in der Planung war, dann wurde ich unruhig.

Ende 2019 zog ich nach Neuseeland. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine weitere reise geplant, weil ich gerade erst in einem neuen Land angekommen war und Fuß fassen wollte. Nur wenige Monate später erreichte die Pandemie auch Neuseeland und die Regierung beschloss die Grenzen zu schließen. Niemand hätte zu dem Zeitpunkt gedacht, dass es über 2 Jahre dauern würde bis es wieder einfacher wäre das Land zu verlassen und wieder zurück zu kommen.

Vor wenigen Wochen war es, nach 3 Jahren, für mich wieder an der Zeit eine Reise anzutreten. Es ging nach Korea. Ich musste mich erstmal vergewissern, dass mein Reisepass noch gültig war. Auch hatte sich das Reisen um einiges geändert, seitdem ich das letzte Mal in einem Flugzeug saß. Ausfüllen von vielen Formularen, Covid Tests bevor wir in den Flieger steigen, Masken während dem Flug , Isolation und weitere Tests beim Ankommen.

Die Woche vor dem Flug war ich etwas angespannt. Hatte ich an alles gedacht?
Erst als ich am Flughafen stand kam das Gefühl von Vertrautheit wieder auf. Ein bisschen wie Fahrrad fahren. Ein Kribbeln im Bauch bevor man nach langer Zeit aufsteigt, die ersten Tritte sind etwas wackelig, aber schon nach den ersten 2 Metern fühlt es sich wieder normal an. So war es auch bei mir mit dem Reisen.

In Korea wurde ich gefragt, wie es ist in einem fremden Land zu sein. Und ich musste sagen, dass es sich sehr vertraut anfühlte. Ich mag es in einer Gruppe von Menschen zu sitzen und ich verstehe ihre Sprache nicht. Ich probiere gerne neue Gerichte aus (wenn sie nicht zu scharf sind). Und ich verirre mich gerne in den Straßen einer unbekannten Stadt.

Autorin sein in Neuseeland

Als Autorin veröffentliche ich Bücher in Deutsch und in Englisch. Dadurch bediene ich unterschiedliche Märkte. Der deutschsprachige Raum erscheint auf dem ersten Blick viel kleiner als der englischsprachige. Schließlich wird Englisch in viel mehr Ländern gesprochen als Deutsch.

Ich veröffentliche nun Bücher seit 5 Jahren und was ich in der Zeit gemerkt habe, dass es für mich etwas leichter ist auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Vielleicht weil ich Deutsche bin? Vielleicht weil wir Deutschen mehr lesen? Oder vielleicht weil weniger Konkurrenz da ist, die in Deutsch veröffentlichen kann? Das bin ich noch am herausfinden. Ich habe nur bis jetzt gemerkt, dass ich hier in Neuseeland mehr Marketing tun muss, als in Deutschland. Ich bin aktiv auf den Sozialen Netzwerken, nehme an Veranstaltungen teil, spreche mit Freunden und Bekannten über meine Leidenschaft zu Schreiben und vernetze mich mit anderen Autoren.

Ab heute erhältlich

Der neue Kurzkrimi „Mermaids don’t drown“ von Rebecca Ahlen.

Eine bezaubernde Geschichte für einen gemütlichen Nachmittag – zum Nachdenken und Reflektieren. Tauche ein in eine Umgebung von Märchen und Phantasie, mit exklusiven Illustrationen.


Erhältlich auf Amazon


Fatal accidents don’t usually happen in fairy tales….

When a young woman drowns in a garden pond in a small town in Germany, Gerd is very worried. He reproaches himself for not having visited his widowed neighbor more frequently, in whose fairy tale garden the accident occurred. Despite his own problems, he offers her his help. Will they find out what happened to the young woman? And can Gerd’s wife help them, or is she just spinning her own fairy tale?

Rebecca beim Hamilton Book Month

Ich freue mich dieses Jahr wieder beim Hamilton Book Month dabei zu sein. Lokale Autoren präsentieren ihre neuesten Werke. Es gibt kurze Lesungen und ihr könnt euch umschauen, ob ihr ein neues Lieblingsbuch findet.
Ich werde da sein mit meinem neuste Krimi auf Englisch “Mermaids Don’t Drown”

Mehr zu “Mermaids don’t drown”

Der neue Kurzkrimi „Mermaids don’t drown“ von Rebecca Ahlen kommt am 10 August 2022 auf Englisch heraus.

Eine bezaubernde Geschichte für einen gemütlichen Nachmittag – zum Nachdenken und Reflektieren. Tauche ein in eine Umgebung von Märchen und Phantasie, mit exklusiven Illustrationen.

Klappentext

Fatal accidents don’t usually happen in fairy tales….

When a young woman drowns in a garden pond in a small town in Germany, Gerd is very worried. He reproaches himself for not having visited his widowed neighbor more frequently, in whose fairy tale garden the accident occurred. Despite his own problems, he offers her his help. Will they find out what happened to the young woman? And can Gerd’s wife help them, or is she just spinning her own fairy tale?

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Das eBook kannst du bereits jetzt vorbestellen.

Der Krimi – Meerjungfrauen ertrinken nicht

Seit heute erhältlich

“Meerjungfrauen ertrinken nicht” von Rebecca Ahlen

Krimi


Ein Garten, Märchen und ein Unfall sorgen für Aufregung. Ein märchenhafter Krimi für den gemütlichen Nachmittag.


In Märchen passieren sonst keine tödlichen Unfälle…

Als in dem kleinen Ort Kissingen in Bayern eine junge Frau in einem Gartenteich ertrinkt, ist Gerd sehr beunruhigt. Er macht sich Vorwürfe seine verwitwete Nachbarin, in dessen märchenhaften Garten sich das Unglück ereignet, zu lange nicht besucht zu haben. Trotz seiner eigenen Probleme bietet er ihr seine Hilfe an. Werden sie erfahren, was mit der jungen Frau passiert ist? Und kann Gerds Frau ihnen dabei helfen oder spinnt sie sich nur ihr eigenes Märchen?


Erhältlich – hier

Mehr Informationen zum Krimi – hier